Motivation

Unsere – gemeinsame – Geschichte

Im Sommer 2017 sind wir, als Fremde, gemeinsam mit anderen Freiwilligen im Rahmen des weltwärts Programmes für einen Freiwilligendienst nach Südafrika geflogen. Wir brachten alle ähnliche Dinge mit: Motivation, Interesse für Mensch und Kultur und Jonas sogar seine Kletterschuhe. Schnell erkannten wir, dass es große Unterschiede zu allem uns bisher Bekannten gab. Wir lebten uns ein, freundeten uns untereinander an und ließen uns von Jonas Idee, den Kindern etwas Nachhaltiges und Sinnvolles zu hinterlassen, anstecken. In Verbindung mit seiner und Dorians Leidenschaft und Erfahrung zum Klettern, wurde schnell klar, dass es etwas mit dem Sport zu tun haben sollte. Da wir in Projekten mit Kindern arbeiteten, wussten wir, dass es in vielen Kindergärten an Spielmöglichkeiten fehlt, bzw. die vorhandenen oft kaputt und unbenutzbar sind. Im Außenbereich der Einrichtungen steht meist nichts und auch die Kindergärten selbst sind oft einfache Wellblechhütten.

Nachdem durch Spenden das erste Klettergerüst finanziert werden konnte und wir sahen, wie groß der Nutzen und Freude sind, wollten wir das Projekt vergrößern. Jonas plante den Bau einer eigenen Boulderwand und steckte alle Energie in das neue Projekt. Thakaneng, mit seinen zwei Freiwilligen, war der ideale Ort dafür. Die Wohngemeinschaft, in der wir in Südafrika lebten, unterstützte tatkräftig bei Materialbeschaffung und der Realisierung. Auch ein Südafrikaner konnte begeistert werden, der mit seinem Know-How den Bau stetig vorantrieb. Durch ihn, und viele andere Unterstützer war es uns möglich, eine komplette Boulderwand in wenigen Monaten zu errichten. Die Motivation und Kreativität, welche die Trainer mitbringen und die Begeisterung der Jungs von Thakaneng, zeigen uns, dass es manchmal nur einen Antrieb braucht, um das Beste hervorzuholen.

Warum sollten wir also aufhören, wenn es am Schönsten ist? Auch wenn wir nicht mehr in Südafrika leben, möchten wir unsere Kontakte, unser Wissen und unsere Leidenschaft nicht einfach so zurück lassen sondern anwenden und weitergeben. Eine der wichtigsten Erfahrungen im bisherigen Prozess ist: Es ist viel mehr möglich als man denkt und, indem man etwas für andere tut, kann man auch über sich selbst hinauswachsen.